ADHS in der zweiten Lebenshälfte
ADHS hört nicht mit 40 auf.
Und es verschwindet auch nicht mit dem Renteneintritt.
Was passiert, wenn jahrzehntelange Kompensationsstrategien plötzlich nicht mehr greifen? Wenn die Struktur des Berufs wegfällt, körperliche Einschränkungen zunehmen oder wichtige Bezugspersonen fehlen? Viele Betroffene erleben dann etwas, das sie zutiefst verunsichert: Vergesslichkeit, Erschöpfung, innere Unruhe und die Angst vor einer Demenz.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ADHS im höheren Lebensalter häufig übersehen oder falsch diagnostiziert wird. Wir beleuchten die erschreckenden Studien zur verkürzten Lebenserwartung, erklären den Zusammenhang mit Begleiterkrankungen wie Depression, Diabetes oder Bluthochdruck und zeigen, wie selbst kleine therapeutische Impulse enorme Lebensqualität zurückgeben...